Jahrgang 4 besucht Tuchmachermuseum in Bramsche

Ende März besuchten die vierten Klassen der Grundschule St. Andreas das Tuchmachermuseum in Bramsche bei Osnabrück.

Als Tuche werden Stoffe aus Wolle bezeichnet, die von den Tuchmachern hergestellt werden. Die Kinder lernten den Weg der Wolle vom Schaf bis zum fertigen Tuch kennen und stellten dabei einen Vergleich zwischen früher und heute an. Die Arbeit veränderte sich im Laufe der Jahre sehr. In der Steinzeit wurde ein Schaf nicht geschoren, sondern die Wolle wurde ausgerupft. Später erfand man die Schere aus Eisen sowie Schermaschinen.

Außerdem konnten die Schülerinnen und Schüler die Entwicklung des Webens von der Steinzeit bis heute an vielen Geräten und Maschinen nachvollziehen. Sehr beeindruckend war dabei der „Wolf“, der die Wolle kämmt und die Karde ersetzt. Eine weitere Maschine, die „Spinning Jenny“, kann 60 Fäden gleichzeitig herstellen. Die ersten Maschinen wurden mit Wasserrädern aus dem nahe gelegenen Fluss Hase angetrieben, da es noch keinen Strom gab.

Noch heute webt der Jaquard-Webstuhl tolle Decken und Teppiche, die man im Museum kaufen kann.

Bilder: Brinkmann, Freude